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| Foto: Walter Sütterlin |
Kinder des Waldkindergartens beim Blätter sammeln | |
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Vielen Menschen ist sicherlich bekannt, auch durch die Veröffentlichungen des Gartenamtes der Stadt Freiburg, dass unsere Kastanienbäume durch die Kastanienminiermotte (ein winziger Schmetterling mit nur 5 mm Körperlänge) sehr stark bedroht sind. Der Baum stirbt, wenn er mehrere Jahre nacheinander befallen ist.
Im Moment wird als die umweltverträglichste und effizienteste Bekämpfungsmaßnahme das Aufsammeln und Verbrennen der abgefallenen Blätter (die Puppe überwintert in den Blättern) angesehen.
Die Ihringer Bürgerinitiative zur Rettung gefährdeter Kulturen mit ihrem Vorsitzenden Hans Gugel hat uns ein Verfahren vorgestellt, mit dem man die Bäume von der Kastanienminiermotte befreien könnte. Wir wollten als Pilotprojekt die jedem/r RieselfelderIn bekannte und beliebte, große, uralte Kastanie mitten im Naturschutzgebiet mit diesem Verfahren behandeln. Dieses Verfahren muss aber erst noch auf seine Umweltverträglichkeit geprüft werden, so dass man als Abwehrmaßnahme vorerst nur die Blätter aufsammeln und vernichten kann.
Und das haben sie getan, die Kinder vom Waldkindergarten mit Angelika Fink, in mehreren Einsätzen Bei zum Teil ganz schlechtem Wetter wurde dieses Jahr noch intensiver als 2008 alles Laub besagter Kastanie im Naturschutzgebiet aufgesammelt und zur Vernichtung in den speziellen gelben Säcken (über 30 Säcke) bereitgesellt.
Das sollte uns als Beispiel dienen, denn fast alle Kastanien in unserem Wohngebiet sind befallen, und wir Anwohner sollten unbedingt die Blätter der Kastanien in den speziellen gelben Säcken einsammeln und der Vernichtung zuführen. Diese Säcke gibt es im glashaus (Stadtteilbüro), sie werden vor dem eigenen Haus abgestellt und die Stadtreinigung nimmt sie mit.
Wer noch Fragen hat, kann sich gerne an Walter Sütterlin, Tel. 41746 oder direkt ans Gartenamt 201-4712 wenden.
AK Natur und Landschaft