Autor: Thorsten Leiendecker

Editorial #82

Liebe Leserinnen und Leser, verglichen mit den Nachrichten aus der großen weiten Welt der letzten Wochen und Monate scheint der Inhalt dieser Stadtteilzeitung nahezu belanglos zu sein. Sie finden auf den folgenden Seiten keine Berichte über spektakuläre Wahlerfolge, keine über schreckliche Gewaltverbrechen und auch keine über irgendwelche Staatsmiseren. Trotzdem wollen wir Ihnen die Lektüre dieser Ausgabe gerne nahelegen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn „Nahe“ ist uns allen unser Stadtteil, die Menschen in unserem Quartier. Unter dem Begriff „Quartiersarbeit“ können sich vermutlich nur wenige etwas Konkretes vorstellen. Und doch ist diese Quartiersarbeit oder auch Stadtteilarbeit aus dem...

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Die Quartiersarbeit im Rieselfeld wird sich verändern

Ein Zwischenbericht – Alternativmodell zur Kommunalisierung der Quartiersarbeit wird erarbeitet und dem Gemeinderat vorgelegt – Stelle von Clemens Back kann ab 1. März 2017 wiederbesetzt werden In der letzten Ausgabe der Stadtteilzeitung wurde ausführlich über die öffentliche Debatte um die Zukunft der Quartiersarbeit in Freiburg berichtet. Was ist seit Beginn der öffentlichen Diskussion im September geschehen? Der Gemeinderat hat seine für den 18. Oktober geplante Entscheidung („Kommunalisierung“ der Quartiersarbeit: ja oder nein) verschoben auf den 6. Dezember, um weitere Diskussionen zu ermöglichen und sich selbst in dieser Frage kundiger zu machen. Diese Diskussionen haben mittlerweile stattgefunden. Im Rieselfeld sprachen am 13. Oktober bei der Stadtteilkonferenz im glashaus die VertreterInnen der Vereine, Schulen, Kindergärten, Kirchen und Initiativen miteinander. Im Jugendvernetzungskreis Rieselfeld wurde Ende September beraten, welche Auswirkungen die Übernahme der Quartiersarbeit durch die Stadt haben wird. Die freien Träger der Quartiersarbeit (K.I.O.S.K., Nachbarschaftswerk, Forum Weingarten, HdB Landwasser, JBB Brühl-Beurbarung, Forum Vauban, BewohnerIni Merzhauser Straße, Jugendhaus Hochdorf) trafen sich mehrfach zur Strategieplanung. Sie werden ein Alternativmodell zur Kommunalisierung der Quartiersarbeit erarbeiten und dem Gemeinderat vorgelegen. Am 15. November hatte der Paritätische Kreisverband Freiburg eingeladen zu einer Diskussion über die „Zukunft der Quartiersarbeit“. Mara Dehmer, Referentin für Kommunalpolitik des Paritätischen Gesamtverbandes Berlin, widmete sich dabei in einem Vortrag der „Bürgerkommune“, die die „Dienstleistungskommune“ ablösen wird. Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen – angefangen beim demographischen Wandel, dem Zuzug neuer Bevölkerungsgruppen, dem Thema Inklusion...

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Bank für das Rückgrat

Eine Sitzbank um die „Sieglinde“ beim glashaus ist aufgestellt. Vielleicht haben Sie, liebe Leser/innen, schon die neue Bank auf dem Maria-von-Rudloff-Platz gesehen oder gar ausprobiert. Dank der Rückenlehne sitzt man sehr bequem, was vor allem für ältere Menschen angenehm ist. Die Gruppe „Älter werden im Rieselfeld“ (ÄwiR) hat vor anderthalb Jahren alle Sitzbänke im Stadtteil in einen Plan aufgenommen. Dabei fiel auf, dass es um den zentralen Maria-von-Rudloff- Platz zwar eine Reihe von Bänken gibt, aber keine mit Rückenlehne. Bei einer Begehung von BürgergerInnenVerein (BIV) und ÄwiR mit dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) bot sich eine Bank um die...

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Editorial #81

Die neue Ausgabe der Stadtteilzeitung erscheint in unruhigen Zeiten. Die Quartiersarbeit in Freiburg und damit auch die im Rieselfeld sollen grundsätzlich neu aufgestellt werden. Noch ist nicht entschieden, wie eine veränderte Quartiersarbeit aussehen soll. Aber nach derzeitigem Kenntnisstand drohen der Quartiersarbeit im Rieselfeld Kürzungen. Mehr Informationen dazu finden Sie in dieser Ausgabe der Stadtteilzeitung. Unter dem vielversprechenden Motto „Nicht rasten, noch rosten“ findet am 29. Oktober im Stadtteiltreff glashaus von 9:30 bis 17:00 Uhr die Messe „Mobilität und Gesundheit“ statt. 20 Einzelhändler und Dienstleister werden dabei ihre Angebote für die „Generation 50plus“ präsentieren. Auch zu dieser Messe finden Sie...

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Zukunftsperspektiven für unser Quartier Rieselfeld

Viele kleine Mosaiksteine wurden gelegt, damit Menschen nach langer Wohndauer in ihrem Stadtteil selbstbe stimmt und zufrieden älter werden können. Charly Strödter interviewt Richard Krogull-Raub, den hauptamtlicher Projektmitarbeiter des Arbeitskreises „ÄwiR – Älter werden im Rieselfeld“ bis Ende September 2016. Charly Strödter: Richard, viele kennen Dich schon durch die zahlreichen Aktivitäten, die der „Arbeitskreis Älter werden im Rieselfeld – ÄwiR“ bisher entfaltet hat. Aber viele noch nicht. Kannst Du Dich für diese Leser mal kurz vorstellen? Richard Krogull-Raub: Ich habe ein langes Berufsleben in der Altenhilfe hinter mir. Vor gut drei Jahren bot sich für mich über die Projektstelle...

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