Autor: Thorsten Leiendecker

Wenn nicht hier, wo dann?

Aktuell betreuen die Ehrenamtlichen der seit April 2014 bestehenden DIEFI (Dietenbach-Flüchtlings-Initiative) geflüchtete Menschen in zwei Unterkünften: Die Unterkunft in der Besanconallee wurde im Sommer 2015 bezogen. 97 Menschen aus Syrien, Irak und Afghanistan, Somalia, Eritrea, Nigeria, Albanien und Russland leben hier. Neben den laufenden Hausaufgaben-Betreuungen und individuellen Begleitungen findet einmal wöchentlich ein Frauencafé unter Leitung von Sina Albarahani statt. Die Sozialbetreuung liegt bei Hannah Ricksgers vom DRK Freiburg. E-Mail: hannah.ricksgers@drk-freiburg.de Das Flüchtlingswohnheim in der Ingeborg-Drewitz-Allee (IDA) auf dem P+R-Platz gegenüber der Waldorfschule wurde Anfang September 2016 von zunächst 51 Menschen bezogen, die aus der Notunterkunft Waltershofener Straße umgesiedelt wurden....

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Die „Torte“ ist gebacken

Wie ein Tortenstück sieht das Grundstück aus, das am Eingang zum Rieselfeld vom Siedlungswerk Stuttgart erworben und bebaut wurde. Die beiden Wohnhäuser sind bereits bezogen, das Gebäude für Büros und Praxen ist ebenfalls fertiggestellt und die Nutzer sind eingezogen. Veredelt wird dieses Bauvorhaben, das auf Grundlage eines Architektenwettbewerbs entstand, durch zwei Kunstwerke der Künstler Manuela Tirler und Matthias Dämpfle. 95 Wohnungen, davon 29 Mietwohnungen, befinden sich in den beiden Wohnblöcken. Ca. 4000 m 2 Fläche für Büros und Praxen werden im dritten Bau angeboten. Hier werden u.a. das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen), das Siedlungswerk selbst...

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Nelly-Sachs-Straße

Die Nelly-Sachs-Straße ist eine Parallelstraße der Ingeborg-Drewitz-Allee in Richtung Opfinger Straße. An ihr liegen u.a. das Berthold-Kiefer-Haus (AWO-Wohnheim für Menschen mit Behinderung) und die Friseurinnung Freiburg Breisgau. Nelly Sachs war eine jüdische deutsch-schwedische Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts. Geboren als behütetes einziges Kind wohlhabender jüdischer Eltern am 10. Dezember 1891 in Berlin, schreibt sie mit 17 Jahren erste Gedichte, melancholisch im Ton mit Motiven aus Natur und Musik. 1921 erscheint ihr erster Gedichtband („Legenden und Erzählungen“) mit Unterstützung des Schriftstellers Stefan Zweig. Das zurückgezogene Leben, das sie mit ihrer Mutter – der Vater war 1930 gestorben – führt, findet mit...

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AK Verkehr im BIV

Der Arbeitskreis Verkehr trifft sich monatlich (immer am dritten Montag) im Glashaus. Die Sitzungen sind öffentlich und werden im „Litfaß“ bekannt gegeben. Wir greifen aktuelle Probleme im Rieselfeld auf und versuchen diese mit den entsprechenden Behörden und Institutionen zu lösen. Derzeit begleiten wir auch die Planungen der Stadt für die Bebauung im Dietenbach oder auch den Perspektivplan in den öffentlichen Bürgerbeteiligungen. Wir arbeiten weiter mit der VAG daran, das Problem der Linienführung 5 für das Rieselfeld nach den Baumaßnahmen in der Kronenstraße und dem Rotteckring optimal zu lösen. In den vergangenen zwölf Monaten fanden verschiedene Verkehrsschauen auf unsere Anregung...

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KINO im Rieselfeld

Freitag, 25. November, 20.15 Uhr Suffragette – Taten statt Worte Das historische Drama um den Kampf für das Frauenwahlrecht handelt von der 1903 von Emmeline Pankhurst in Großbritannien gegründeten Frauenvereinigung WSPU (Women‘s Social and Political Union). Nachdem öffentliche Reden und Flugblätter keine Erfolge erzielen, beschließen die Frauen 1912, eine andere Strategie zu fahren und die komplette Rebellion auszurufen. Zur gleichen Zeit stößt die junge Maude durch den Einfluss der Aktivistin Edith Ellyn zu den Suffragetten. Emmeline Pankhurst starb kurz vor Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1928. Großbritannien, 2015, 107 Minuten Freitag, 9. Dezember, 20.15 Uhr Verstehen Sie die Béliers? Die 16-jährige Paula lebt mit ihren gehörlosen Eltern und dem ebenfalls gehörlosen Bruder Quentin in der westfranzösischen Provinz. Als einzig Hörende unterstützt sie die Familie nicht nur bei der Landwirtschaft und dem Verkauf der Produkte auf dem Markt. Sie übernimmt darüber hinaus auch die Aufgabe, für den Vater bei Versammlungen anlässlich seiner Kandidatur als Bürgermeister zu dolmetschen. Ein anstrengender und abhängiger Alltag, bei dem die Jugendliche selbst zur kurz kommt. Als ihr neuer Musiklehrer ihre außergewöhnliche Stimme entdeckt und sie ermutigt, in Paris Gesang zu studieren, gerät das Mädchen in einen Konflikt zwischen persönlichem Lebenstraum und Verantwortung für die Familie. Frankreich, 2014, 106 Minuten Sigrid Hofmaier...

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