Autor: Thorsten Leiendecker

Stadtteilarbeit in der Kritik

Die Sommerpause endete dieses Jahr für die Quartiersarbeiter Freiburgs mit einem Paukenschlag: Ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten an die Firma con_sens aus Hamburg weckt den Eindruck, die Stadtteilarbeit – im Rieselfeld betrifft das alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bei K.I.O.S.K. – wäre beliebig, planlos und ineffektiv. Sind bestimmte Veranstaltungen, wie etwa eine Lesung, Quartiersarbeit? Werden benachteiligte Gruppen in den Stadtteilen mit der Arbeit und den Angeboten erreicht? Das Gutachten meint „nein“. Als Konsequenz will die Stadt künftig selbst über Inhalte und Ausrichtung der Stadtteilarbeit bestimmen, nicht notwendigerweise mit weniger Geld, auch gern mit zumindest einem Teil...

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Vom Aussterben bedroht? Der Bücherleser!

Unser Bücherregal im Glashaus erfreut sich reger Zu- und Abnahme. Dass das Regal immer gut gefüllt ist, verdanken wir Rieselfeldern, die uns mit den Beständen ihrer heimischen „Literatur” versorgen. Ein großes Dankeschön dafür. So findet man Romane, Biografien, Kinderbücher, Sachbücher und ab und an wird auch der Bestand einer Haushaltsauflösung bei uns abgegeben (was unsere Lagerkapazitäten sprengt). Sehr begehrt sind Kriminalromane, von denen wir nie genug haben können. Dank dieser Spenden kommen jährlich einige Euro zusammen, die wir KIOSK zur Verfügung stellen. Wir wünschen uns eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem lesenden Volk. Die Bücher können während der Öffnungszeiten...

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Spottlieder über das Vauban

Mit der Neuen Wunderbaren Band gastiert Jack Huttmann bereits zum drittenmal im großen Saal des Glashaus im Rieselfeld. Neben den bekannten Spottliedern über das Vauban, über Littenweiler oder die Oberwiehre, bekommt auch das Rieselfeld seine musikalische Hommage mit dem Song „Ich würde nie ins Rieselfeld zieh’n, kein Cent Fördergeld brächte mich dahin“. Die bekannten Local-Hits haben durch das Arrangement von Martin Glönkler (keyboard) ein neues Outfit bekommen, das durch die neuen Sängerinnen Sandra Klein-Gißler und Christiane Laube und den neuen Gitarristen Dieter Bauger (drums) gehören wie Jack Huttmann (voc) zur Urbesetzung der Freiburger Wunderbaren Band. Neu im Programm sind...

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Rieselfeldmesse 2016

Am Samstag, 29. Oktober 2016 findet von 9.30 bis 17 Uhr die Messe „Mobilität und Gesundheit“ unter dem Motto „Nicht rasten, noch rosten“ im Rieselfelder Stadtteilzentrum glashaus statt. Veranstalter ist der Arbeitskreis „Älter werden im Rieselfeld“ (ÄwiR), der Eintritt ist frei. Im Arbeitskreis haben sich Bewohner*innen des Stadtteils, zusammengetan, um gemeinsam Zukunftsperspektiven für das Quartier zu entwickeln. Ein attraktives Programm umrahmt die Messe und vertieft das Thema „Mobilität und Gesundheit“ (siehe Interview mit Richard Krogull-Raub und ausführliches Programm im Innenteil). Der BürgerInnenVerein Rieselfeld e.V. (BIV) und sein Arbeitskreis Verkehr informieren über die Planungen des Stadtbahn-Anschlusses Rieselfeld und Neubaugebiet Dietenbach....

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Zuhause im Rieselfeld – 3. Frühschoppen

In der Herbstausgabe des 14magazin, einer Zeitschrift für eine eher junge und hippe Freiburger Leserschaft, findet man im Artikel „Mein Block: Rieselfeld“ diese Beschreibung: „Die Fahrt dorthin ist also immer auch ein Hinabsacken, ein leichtes Absumpfen in eine Welt, die sich sehr von der Freiburger Innenstadt unterscheidet und diese durch ihren Schattenwurf von Westen her eher vom Funkeln abhält, als sie darin zu bestärken. Es ist eng, es ist zugebaut, es ist weit weg: Es ist schon ein bisschen wie in Berlin.“ Da war es also wieder, das nicht immer geliebte, manchmal hässliche Antlitz des jungen Stadtteils, der, immerhin schon fast 20 Jahre alt, auch heute noch mit seinem Erbe als Sumpf und Versickerungsgrube hadert. Und dennoch gleichzeitig die nicht so ganz greifbare coole Aura eine Berliner Kiezes hat. Oder etwa nicht? Um diesem Mythos auf den Grund zu gehen, fand am 8. November der 3. Rieselfelder Frühschoppen zum Thema „Zuhause im Rieselfeld“ statt. Von Pionieren des Stadtteils über Zugezogene und auch Weggezogene waren alle Gruppen vorhanden. MigrantInnen aus In- und Ausland, die hier ihren Fußabdruck hinterlassen haben und ebenso vom Rieselfeld geprägt wurden. Für alle passend schwebte der früh ausgesprochener Satz über der Veranstaltung: „Irgendwie bleibt man immer Rieselfelder.“ Das Moderatorenteam Selma Nabulsi (17 Jahre) und Harald Kiefer (lebt seit fast 17 Jahren im Rieselfeld) führte die Diskutierenden durch Themen wie Nachbarschaft, Kommunikation im Stadtteil und Heimat. Einige...

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